Jahrzehnten ist die transplantationsmedizin

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1. Einleitung

Seit etwa zwei Jahrzehnten ist die Transplantationsmedizin ein wichtiger Bestandteil unseres Gesundheitswesens. Bei einigen Organversagen stellt sie die einzige lebensrettende Therapie dar, bei anderen führt sie zu verbesserter Lebensqualität und höherer überlebenschance.[1]

Die Forschung weckt Hoffnungen und stellt viele Fragen in den Bereichen Medizin, Ethik und Recht. Zu den Möglichkeiten der Transplantationsmedizin gehören heute auch die Transplantationen von humanen Zellen und Gewebe.

Diese, in das betreffende Themengebiet gehörenden Aspekte, sind in meiner Arbeit als Randprobleme zu begreifen. Ich behandle nicht das gesamte Themenfeld der Organtransplantation, sondern konzentriere mich auf die Frage, wie der Mangel an Transplantaten in Deutschland bewältigt oder zumindest gelindert werden kann. Deshalb wird die Diskussion über Transplantationen von Zellen und Gewebe von mir bewusst ausgegrenzt bzw. nur angeschnitten.

Zunächst wird der Begriff der Transplantation definiert und ein überblick über den Ablauf einer postmortalen[2] Organspende in Deutschland gegeben.

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1997 wurde das neue Transplantationsgesetz eingeführt.[3] Die Erwartungen waren hoch, man hoffte die Organspenden steigern und den Organmangel beheben zu können. Doch bis heute ist die Zahl der Organspenden nicht nennenswert gestiegen.[4]

Da für viele Patienten nicht rechtzeitig ein Spenderorgan zur Verfügung steht, sterben täglich durchschnittlich drei Patienten, die auf einer Warteliste stehen.[5]

In dieser Arbeit wird auch die gegenwärtige Situation der Organspende in Deutschland erläutert. Die Gründe für den Mangel an Organspenden findet man nicht nur in organisatorischen Defiziten des Gesundheitssystems, sondern auch in der gesetzlichen Regelung.[6]

Dank enormer Fortschritte können heute auf vielfältige Weise Organe übertragen werden.[7]

über 90.000 Menschen wurde in den letzten 46 Jahren durch die Organspende das Leben gerettet.[8]

In der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit beziehe ich mich auf die Problemfelder der Organtransplantation in Hinblick auf medizinische, ethische und rechtliche Aspekte und deren Lösungsmöglichkeiten. Zentrales Element der Diskussion ist die gesetzliche Zustimmungsregelung, welche eine ausdrücklich erklärte Zustimmung der Organspender oder deren Angehörigen erfordert.[9]

Im Mittelpunkt der Debatte steht auch die Sicherung der Freiwilligkeit der Spende.

Warum besteht ein derart großer Mangel an Transplantaten, obwohl laut Umfragen viele Menschen bereit wären, nach ihrem Tod, Organe zu spenden, um Leben zu retten?[10]

Wie sieht derzeit die Situation in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern aus? Um diese Frage zu beantworten, wird im Laufe der Arbeit ein Vergleich zwischen den Gesetzen verschiedener Länder aufgestellt. Welche Alternativen zur Organtransplantation gibt es bereits bzw. werden erforscht? Ist jegliche Form von Kommerzialisierung[11] von Organspenden abzulehnen? Kann und darf man durch finanzielle Anreize die Spendebereitschaft erhöhen? Mit diesen, für meinen Themenausschnitt relevanten Fragen, habe ich mich vielfältig auseinandergesetzt und deren Hintergründe analysiert.

Anlässe und Gegenstände, die mich zur übernahme dieses Themas bewogen haben, waren unter anderem meine Erfahrungen während meiner Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Das Thema Organtransplantation wurde für mich erstmals im Unterricht in dem Fach Intensivmedizin interessant. Faszinierend war für mich zu lernen, was es bedeutet, Menschen durch eine Transplantation helfen zu können.

“Wir sind nicht nur für unser Tun verantwortlich, sondern auch für das, was wir nicht tun.” (Molière)

In diesem Sinne beschäftigte ich mich schon damals mit vielen Fragen rund um die Thematik der Organspende. Ich informierte mich durch Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Organspende und las Artikel über Menschen, die durch eine Organtransplantation ein “zweites” Leben beginnen konnten.

Während meines Einsatzes im Dialysezentrum in Tauberbischofsheim[12] suchte ich Gespräche mit Patienten, welche seit Jahren auf der Warteliste stehen und voller Hoffnung auf ein Nierentransplantat warten. In Deutschland gibt es 1.426 Krankenhäuser mit Intensivstationen, die gesetzlich verpflichtet sind, denkbare Organspender an die DSO zu melden.[13] Während meiner Tätigkeit im Krankenhaus wurde mir allerdings, trotz der im Transplantationsgesetzt niedergelegten Meldepflicht, kein Kontakt mit der Koordinierungsstelle für Organspende bekannt.[14] Diskutiert wird ob fehlende Anreize Schuld sind.

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Auch der Organhandel ist nicht außer Acht zu lassen. Der Thriller “Fleisch” vom Regisseur Rainer Erler aus dem Jahr 1979, schockierte und ermutigte mich zugleich das Thema in meine Projektarbeit mit einfließen zu lassen.

Besonders die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates, verschiedene Fachbücher, ärztezeitschriften wie auch Internetquellen, mit welchen ich mich kritisch beschäftigt habe, waren mir bei der Erstellung der Projektarbeit eine große Hilfe.

Jeder der Schritte, die ich angesprochen habe, war für mich absolut notwendig für die Behandlung der Frage: Können wir dem Organmangel entgegensteuern?

Im 21. Jahrhundert ist das Thema der Transplantationsmedizin sehr aktuell und von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Ziel meiner Projektarbeit ist die Auseinandersetzung mit der Problematik des Organmangels, um folglich Perspektiven und Lösungsansätze zu finden und zu beleuchten. über einen Prozess der Bewusstwerdung soll der Willen der Bevölkerung zur Organspende gesteigert werden, um somit vielen Menschen das Leben zu retten.

2. Definition Transplantation

Zunächst ist es wichtig zu wissen, was man unter einer Transplantation versteht.

In der Medizin bedeutet Transplantation die Verpflanzung (lat. transplantare = verpflanzen) von Organen, Körperteilen, Geweben und Zellen zu therapeutischen Zwecken. Bei Transplantationen wird prinzipiell zwischen autologen und allogenen Transplantationen unterschieden.

Bei der autologen Transplantation ist der Spender gleichzeitig der Empfänger des Transplantates. Hier werden Zellen oder Gewebeteile von einer Körperstelle zu einer anderen transplantiert.

Bei der allogenen Transplantation sind Spender und Empfänger zwei verschiedene Personen, d.h. Organe, Gewebe oder Zellen werden von einem lebenden oder verstorbenen Spender auf einen Empfänger derselben Art übertragen.[15]

Abbildung 1 zeigt transplantierbare Organe und Körperteile.

3. Organspende in Deutschland

In diesem Kapitel wird erläutert, wie eine Organspende abläuft und wie die derzeitige Sachlage der Organspende in Deutschland aussieht.

3.1 Ablauf einer postmortalen Organspende in Deutschland

Die in Abbildung 2 dargestellten Vereinigungen: die Krankenhäuser, die Deutsche Stiftung Organtransplantation und die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant sind an der Durchführung einer postmortalen Organspende beteiligt.

Die ärzte im Krankenhaus haben die Aufgabe, den Hirntod gemäß der Richtlinien der Bundesärztekammer zu diagnostizieren, ein Gespräch mit den Angehörigen zu führen und die DSO zu informieren. Die DSO hat schließlich die Organentnahme zu koordinieren. Sie führt Laboruntersuchungen durch und übermittelt alle wichtigen Daten an die Stiftung Eurotransplant. Diese nimmt eine computergestützte Auswahl des Empfängers vor.

Zusammen mit der DSO und dem entsprechenden Spenderkrankenhaus werden die Entnahme der Organe und der Transport des Spenderorgans zur Transplantationsklinik des Empfängers vorbereitet.

Dem Empfänger wird der Name des Spenders nicht mitgeteilt. Auf Wunsch der Angehörigen des Spenders darf jedoch darüber Auskunft gegeben werden, ob die Transplantation erfolgreich gewesen ist. [17]

3.2 Situation der Organspende in Deutschland

Durch das Transplantationsgesetz hoffte man den Mangel an Spenderorganen zu beheben. In Deutschland warten insgesamt über 12.000 Menschen auf die rettende Organtransplantation. Trotz der rund 4.000 Transplantationen im Jahr werden es nicht weniger, denn immer wieder rücken neue Patienten nach.[19]

“Die Stiftung Eurotransplant vermittelt die Spenderorgane in sieben europäischen Ländern. Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, österreich und Slowenien haben sich zusammengeschlossen, um durch gemeinsame Vermittlung der gespendeten Organe eine möglichst effektive Versorgung der Patienten auf denWartelisten zur Organtransplantation zu gewährleisten.”[20]

Laut aktuellen Daten zur Organspende, veröffentlicht von Eurotransplant, standen im Jahr 2009 in Deutschland 346 Verstorbene für eine postmortale Herzspende zur Verfügung. 920 Patienten haben auf ein Spenderherz gewartet und nur 341 Herzen wurden implantiert. Selbst mit Hilfe des Eurotransplant-Verbundes konnte das Defizit nicht ausgeglichen werden. Dies betrifft alle nach dem Transplantationsgesetz vermittlungspflichtigen Organe, also auch Niere, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Darm. Sieht man sich beispielsweise die Zahlen der Nieren- und Lebertransplantationen in Deutschland im Jahr 2009 an, so lässt sich auch hier eine verminderte Verfügbarkeit feststellen. 1.117 Verstorbene standen für eine Nieren- und 1.004 für eine Lebetransplantation zur Verfügung. Auf der Warteliste standen jedoch 7.652 Patienten für eine Nierentransplantation und 2.083 für eine Lebertransplantation.[21]

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Jedes Jahr ist die Zahl der neu zu einer Transplantation angemeldeten Patienten deutlich höher, als die tatsächlich vorgenommenen Transplantationen. Man stellt also fest, dass in Deutschland ein gravierender Mangel an Spenderorganen herrscht. Aufgrund dieser Mangelsituation sterben jährlich etwa 1.000 Patienten, die auf der Warteliste für eine Transplantation stehen.[22] Die Diskrepanz zwischen Patienten auf der Warteliste und tatsächlich gespendeten Organen wird in Abbildung 3 veranschaulicht.

4. Gründe für den Organmangel

Um sich konkret mit der Frage: Können wir dem Organmangel entgegensteuern? beschäftigen zu können, müssen im nächsten Schritt die möglichen Gründe für den vorliegenden Mangel an Transplantaten geklärt werden.

4.1 Das Spendereservoirs wird nicht ausreichend genutzt

In Deutschland wird der vorhandene Spendebestand nicht ausgeschöpft. Diese Tatsache wird schon dadurch belegt, dass in Deutschland bei Verstorbenen weniger Organe entnommen werden als in anderen europäischen Ländern.[24]

Man könnte vermuten, dies liege an einer verminderten Bereitschaft zur Organspende in Deutschland, doch laut Umfragen ist dies nicht der Fall.

In einer Forsa-Umfrage[25] im Jahr 2003 gaben 85 Prozent der Befragten an, dass sie der Organspende “eher positiv” gegenüberstünden, sieben Prozent waren “eher negativ”, acht Prozent “neutral”. 68 Prozent waren prinzipiell mit einer Organspende nach ihrem Tod einverstanden, 21 Prozent waren dagegen und elf Prozent waren unsicher.[26]

Vergleicht man die Spendebereitschaft, die in den Umfragen erklärt wurden, mit den tatsächlichen Spenden, ergibt sich eine Differenz. Die Frage ist: Wie kann es sein, dass die Organspende in Deutschland von vielen Bürgern befürwortet wird, doch gleichzeitig ein Mangel an Transplantaten besteht? Es ergibt sich aus Gesprächen mit möglichen Spendern, deren Angehörigen oder aus anderen Belegen oft keine generelle Negation, was das Spenden angeht. Doch wird das Einverständnis selten schriftlich dokumentiert.

Im Jahr 2005 hatten in Deutschland sechs Prozent der Spender einen Organspendeausweis, 90 Prozent hatten mündlich zugestimmt oder deren Angehörige ahnten den Willen des Verstorbenen. In knapp vier Prozent der Fälle entschieden die Angehörigen über die Spende, da keine schriftliche oder mündliche Willenserklärung und auch keine Mutmaßungen über den Willen des Verstorbenen vorlagen.[27]

In unserer Gesellschaft ist das Thema Tod ein Tabuthema. Gedanken an einen Organspendeausweis sind verbunden mit dem Gedanken an das eigene Sterben. Man möchte sich noch nicht mit diesem Thema auseinandersetzen, sich auch nicht festlegen, ob man irgendwann einmal ein Organ spenden möchte oder nicht. Die Entscheidung wird verschoben, vergessen oder verdrängt.[28]

Eine unzureichende Aufklärung könnte ein weiterer Grund für die Verknappung an Spenderorgane sein. Festgestellt wurde nach einer weiteren Forsa-Umfrage, dass die Bereitschaft Organe zu spenden bei Menschen, die sich gründlich mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, deutlich höher war, als bei denjenigen, die sich gar nicht mit der Organspende befasst hatten. Dies traf für 32 Prozent der Befragten zu.

14 Prozent lehnten eine Organspende ab und acht Prozent davon hatten keine Meinung zu diesem Thema.[29]

Natürlich kann man auch folgende Vorbehalte mancher Menschen gegen die Organspende als Grund betrachten. Der Körper soll unversehrt bestattet werden und die Angehörigen sollen nicht noch neben ihrer Trauer durch Fragen zur möglichen Organentnahme belastet werden. Kritik am Hirntodkriterium und Besorgnis, dass für potenzielle Organspender nicht alles medizinisch Durchführbare getan werden könnte, könnte ein weiterer Grund für die Vorbehalte sein. Der entscheidende Grund für den großen Mangel an Organspenden in Deutschland ist demnach nicht die Einstellung der Allgemeinheit gegenüber dem Thema Organspende.

4.2 Organisatorische Gründe

Es gibt auch organisatorische Mängel im Gesundheitssystem, die bei der Erkennung und Meldung möglicher Spender Probleme bereiten.

Längst nicht alle Krankenhäuser beteiligen sich trotz der im TPG niedergelegten Meldepflicht an der Organspende oder nehmen zumindest Kontakt mit der berechtigten Koordinierungsstelle auf.

Im Jahr 2007 haben sich nur 46 Prozent der Krankenhäuser an der Organspende beteiligt.[30] Diese unzureichende Melderate hat verschiedene Ursachen. Einige davon sind offensichtlich mangelnde Vereinbarungen, Mittel und Anreize. In Deutschland ist das Transplantationsgesetz ein Bundesgesetz, die Umsetzung jedoch ist Ländersache. Daraus folgt, dass sich einige Bundesländer mehr, andere weniger bemühen die Krankenhäuser zur Meldung von Organspendern zu motivieren.

In vielen anderen europäischen Ländern ist das Transplantationsgesetz “zentral geregelt”. In den meisten Kliniken sind Transplantationsbeauftragte angestellt.[31]

Die Krankenhäuser wollen kein finanzielles Risiko eingehen. Die Aufwandsentschädigung der Spendenkrankenhäuser kann nicht immer die tatsächlich entstandenen Kosten decken. Von Transplantationszentren werden häufig zusätzliche Maßnahmen zur Feststellung der Qualität und Verbesserung der Transplantationsfähigkeit von Organen gewünscht, welche die Pauschalen leider nicht abdecken.[32]

Ein weiterer Punkt, der zu beachten wäre, ist die Gestaltung der Dienstpläne für das medizinische Personal. Organentnahmen können nicht längerfristig geplant werden. Nicht selten werden sie auch in der Nacht durchgeführt. In diesem Fall würden am Folgetag Personal und geplante Operationen ausfallen. Mögliche Resultate wären unzufriedene Patienten, finanzielle Verluste und ein geschädigter Ruf des Krankenhauses.

Menschen in medizinischen Berufen wollen ihren Patienten, die sie tagtäglich betreuen, helfen. Eine mögliche Organentnahme wird hinter die Heilung der Patienten gestellt. Mehr Ansehen findet der Arzt, der seinem Patienten Mut zur Heilung machen kann, auch wenn er keine Hoffnung mehr sieht und nicht der, welcher den Patienten als potenziellen Spender betrachtet. Patienten auf der eigenen Station, mit ihren ängsten und Hoffnungen, sind für die ärzte präsent, dagegen sind Patienten auf der Warteliste mit ihrem Leiden weit entfernt. Liegt kein Organspendeausweis vor, so schreibt das Transplantationsgesetz Gespräche mit Familienmitgliedern über das Thema vor. ärzte haben nach dem Tod des Patienten nur wenig Zeit mit den Angehörigen darüber zu sprechen, denn die Organentnahme muss schnell verlaufen. Hier zeigt sich eine schwierige Situation, bei der viel Feingefühl gefragt ist, um der Trauer der Angehörigen gerecht zu werden. Für Angehörige kann es sehr belastend sein, hier eine Entscheidung zu treffen oder über den Willen des Verstorbenen nachzudenken. Die meisten würden wohl von der Zustimmungsregelung des Transplantationsgesetzes Gebrauch machen und eine Spende ablehnen, da der Verstorbene selbst nicht zugestimmt hat. Auch die Qualität der Organe spielt beim Mangel an Transplantaten eine große Rolle. Wendet man sich der Herztransplantation zu, so ist deutlich zu erkennen, dass es hier zu einem drastischen Rückgang gekommen ist. Im Jahr 2000 standen in Deutschland 369, im Jahr 2009 nur 346 Herzen für eine Transplantation zur Verfügung, während im Jahr 2000 379 Patienten und im Jahr 2009 920 Patienten auf der Warteliste standen.[33] Begründen lassen sich diese Zahlen zunächst mit dem steigenden Spendenalter.

Dies vermindert die Qualität des Organs. Das bedeutet, dass von den bereitwilligen Organspendern immer mehr Organe ausgeschlossen werden müssen. Beispielsweise wird auf einen Spender, welcher von kardiovaskulären Erkrankungen[34] betroffen ist, als Herzspender verzichtet. Des Weiteren begrenzt das deutsche Transplantationsgesetz den Umfang an Organspenden stärker als die Gesetze in den europäischen Nachbarländern.[35] Dies ist meiner Meinung nach auch der hauptsächliche Grund für einen Organmangel in Deutschland. In vielen Ländern besteht eine Widerspruchsregelung, die besagt, dass jeder an Hirntod verstorbene automatisch Organspender ist, wenn keine Ablehnung vorliegt. Man kann davon ausgehen, dass eine erweiterte Zustimmungsregelung die Halbierung an Organspender für Europa bedeuten würde.[36]

5. Lösungsansätze

Eine mögliche Strategie, um die Zahl der verfügbaren Organe anzuheben, wäre eine Erklärungspflichtregelung. Alle Bürger wären verpflichtet zu erklären, ob sie einer Organspende zustimmen oder widersprechen. Auch eine unterlassene Aussage sollte neben der Erklärungspflichtregelung möglich sein. In diesem Fall müsste von Rechtswegen her entschieden werden, ob Organe entnommen werden oder nicht.[37]

Eine Widerspruchregelung, wie sie z.B. in Italien, Luxemburg, österreich, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn gilt, zeigt, dass diese zu mehr Organspenden führt. Sie besagt, dass eine Organentnahme zulässig ist, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. In einigen Ländern wie Belgien, Finnland und Norwegen haben die Angehörigen zusätzlich ein Widerspruchsrecht.[38] Bei genauerem Betrachten stellt sich heraus, dass im Jahr 2008 in Spanien 34, in Portugal 26,7 Spenden pro eine Million Einwohner erlangt wurden, während die Spendenrate in Deutschland bei 14,6 liegt und damit unter dem EU-Durchschnitt stagniert.[39] Eine weitere Regelung, welche z.B. in Frankreich und Schweden gilt, ist die Informationsregelung. Hier geht man grundsätzlich von der Bereitschaft Organe zu spenden aus, wenn ein Widerspruch fehlt. Jedoch müssen in jedem Fall die Angehörigen über die geplante Entnahme aufgeklärt werden. Ein Einspruchsrecht steht den Angehörigen hingegen nicht zu.[40]

Ich will noch einmal auf die Widerspruchsregelung eingehen. Meiner Meinung nach kann sie den allseits beklagten Organmangel abschwächen. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen deutlich, dass es nur wenige Menschen gibt, welche einer Organspende nach ihrem Tod ausdrücklich widersprechen.

Welche Gründe könnte es für ein Unterlassen des Widerspruchs geben?

Es wird womöglich als zu aufwendig gesehen, einen Widerspruch zu formulieren.

Eine Widerspruchsmöglichkeit wird vielleicht nicht zur Kenntnis genommen oder man sieht eine gesetzliche Regelung, die unseren “Normen und Werten” entspricht, als Richtig an.

Auch bei der Widerspruchsregelung mit Einspruchsrecht der Angehörigen wird kaum gegen eine Organentnahme gestimmt. Angehörige fühlen sich mit der Frage der Organspende weniger überfordert, als bei der Zustimmungsregelung. Das Faktum, dass der Verstorbene keinen Widerspruch eingelegt hat, macht es den Angehörigen leichter, einer Organentnahme des Verstorbenen zuzustimmen.[41]

Eine weitere mögliche Lösung wäre ein Gesetz, das nach dem sogenannten Vorsorgeprinzip funktioniert. Diese Idee stützt sich darauf, dass der Mensch, welcher nach seinem Tod anderen Menschen mit seinen Organen helfen möchte, bevorzugt auf der Warteliste behandelt werden soll, im Fall, dass dieser selbst einmal ein Organ benötigen sollte. Diejenigen, die der Organspende in Deutschland anlässlich der Zustimmungsregelung, nicht zustimmen, bekommen im Bedarfsfall entweder kein Spenderorgan oder werden auf der Warteliste weit nach unten gesetzt. So schützt sich der Einzelne vor der Gefahr, später einmal persönlich vom Organmangel betroffen zu sein. Den Menschen muss klar gemacht werden, dass Organtransplantation auch für sie einmal ein wichtiges Thema sein könnte. Doch eine Vorsorge für eine Begebenheit, welche eher selten eintritt, ist nicht Ansporn genug. Auf diese Weise würde man wohl eher wenig Menschen motivieren können, einer Organspende zuzustimmen.

Wie sieht es mit wirtschaftlichen Anreizen aus?

Der Nationale Ethikrat hat 2007 vorgeschlagen, dass Krankenkassen festgelegte Beträge für einzelne Organe zahlen oder die Beerdigungskosten im Fall einer postmortalen Organspende übernehmen könnten.[42]

Was könnte passieren, wenn wir potenziellen Spendern monetäre Erleichterung bis hin zur Bezahlung anbieten würden? Vermutlich würde dies in unserer Gesellschaft die Freigabe des Organhandels mit sich bringen, was sowohl Vor-, als auch Nachteile hätte.

Die finanzielle Motivation würde mehr Menschen dazu ermuntern Organe zu spenden. Angehörigen eines Verstorbenen würde eine Zustimmung zur Organspende leichter fallen, weil z.B. ein Teil der Beerdigungskosten gedeckt werden könnte. ärzte würden Gespräche mit Angehörigen als weniger belastend empfinden, da sie ihnen zumindest eine Entschädigung anbieten könnten.

Auch Organlebendspender wären wohl eher bereit zu spenden. Daraus würde folgen, dass der Transplantationsmedizin mehr Organe zur Verfügung stünden. Wäre der Bedarf an Organen geringer, gäbe es auch weniger Ausbeutung und illegalen Handel mit Organen auf dem Schwarzmarkt.

Neben diesen positiven Aspekten scheint der Organhandel auch gravierende Schattenseiten zu haben. Schließt man den Gedanken aus, dass Krankenkassen einen Zuschuss geben würden, so würden anstelle von sozialem Denken die eigenen finanziellen Vorteile in den Vordergrund rücken. Arme Menschen könnten sich keine Organe leisten, da die Organspender bei einem öffentlichen Organhandel versuchen würden, für ihre Organe beträchtliche Preise zu erzielen. Um ihre finanzielle Lage zu verbessern, würden Angehörige des Spenders nicht auf den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen eingehen. Ein freier Organhandel, bei dem jeder seine Organe verkaufen könnte, würde unseriöse Geschäfte, Erpressung, Täuschung, Durchtriebenheit und Gewalt verstärken. Zum Beispiel würden potenzielle Spender das Geld einnehmen und dann ihr Organ doch nicht hergeben. Empfänger würden ein Organ transplantiert bekommen und im Nachhinein vielleicht nicht zahlen.[43] Nicht zuletzt deshalb existiert in Deutschland ein Organhandelsverbot.[44]

Eine Verpflichtung der Bürger zur Organspende nach ihrem Tod, ohne auf ihren Willen einzugehen, wäre sicherlich die radikalste Alternative. An dieser Variante ist jedoch stark zu kritisieren, dass weder die Wünsche und Bedürfnisse des Verstorbenen noch der Angehörigen berücksichtigt werden.

Um einen Organmangel zu mildern, wären wohl alle Alternativen zur Zustimmungsregelung wirksam. Doch wie bereits aufgeführt, müssen diese äußerst kritisch betrachtet werden, um den Bedürfnissen Aller gerecht zu werden.

Meiner Meinung nach wäre eine Erklärungsregelung zusammen mit einer Widerspruchsregelung, so wie sie der Nationale Ethikrat in seiner Stellungnahme 2007 vorschlägt, eine geeignete Alternative zur Zustimmungsregelung in Deutschland.

6. Alternativen zur Organspende

Im Folgenden werden kurz einige Alternativen zur Organspende vorgestellt.

6.1 Kunstherzimplantation

Patienten können über einen langen Zeitraum mit einem Kunstherzen leben. Kunstherzen dienen aber nur als überbrückung für Patienten, die auf eine Herztransplantation warten. Diese Pumpe übernimmt die Arbeit des Herzens und sorgt zunächst für eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes. Sie ist von einer Energieversorgung abhängig und macht deshalb eine Organtransplantation nicht überflüssig.[45]

6.2 Dialysetherapie

Dank der Dialysetherapie[46] kann die Arbeit der Niere durch technische Geräte ersetzt werden. Die Lebensqualität ist hierbei jedoch eher unbefriedigend bzw. stark eingeschränkt. Die Dialysebehandlung beansprucht viele Stunden in der Woche, die Patienten müssen eine strenge Diät einhalten und sind auf Medikamente angewiesen.

6.3 Xenotransplantation

Unter der Xenotransplantation versteht man die übertragung von Organen und Zellen von Tieren auf Menschen.

Die fortgeschrittene Gentechnologie befähigt den Menschen zur Beeinflussung von Tierorganen, zum Beispiel vom Schwein, so dass diese Organe eventuell als Spenderorgane für Menschen in Frage kommen könnten. Probleme bereiten hingegen die Abstoßreaktionen des menschlichen Organismus und das Risiko der übertragung von tierischen Viren auf den Menschen.[47] Sie können gegebenenfalls Immunschwächen oder Tumore verursachen. Es kann noch nicht vorausgesagt werden ob und wann es zu Xenotransplantationen kommen wird.[48]

6.4 Lebendspende

Die Lebendspende wird streng nach dem Transplantationsgesetz geregelt, um einen möglichen Organhandel zu verhindern. Die Niere ist zum Beispiel ein Organ, das für eine Lebendspende in Frage kommt. Dieses Organ liegt paarweise vor, so wird nach der Entnahme bei einem gesunden Spender eine eingeschränkte Nierenfunktion selten der Fall sein. Erlaubt ist die Lebendspende nur unter Angehörigen ersten oder zweiten Grades und Menschen, die sich sehr nahe stehen, wie z.B. Ehepartner oder Lebensgefährten.[49]

6.5 Split-Lebertransplantation

Eine Spenderleber wird hierbei für zwei Empfänger geteilt. Die Transplantation einer Split-Leber birgt ein hohes Risiko. Da die Blutversorgung und der Abfluss der Gallenflüssigkeit gestört sein könnten, ist die Sterberate nach einer Split-Leber-OP höher wie bei einer normalen Transplantation.[50]

6.6 Organe aus Gewebekultur

Die Züchtung ganzer Organe ist leider noch nicht möglich. Die Gewebemedizin forscht jedoch weiterhin. Die Gewebespenden sind durch das Gewebegesetz geregelt.[51]

Durch diese Ausführungen wird deutlich, dass eine Organtransplantation trotz ihrer Alternativen für die nähere Zukunft unausweichlich bleibt.

7. Schluss

7.1 Zusammenfassung

Als ich im Dezember 2009 in meiner wissenschaftlichen Arbeit über das Thema der Organtransplantation zu schreiben begann, stellte ich bei meinen Recherchen fest, dass sich seit einigen Jahren Experten mit dem Organmangel auseinander setzen. Die Grundlagen meiner Projektarbeit sind eigene Erfahrungen als Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, außerdem erworbenes Wissen. Wie bereits erwähnt, halfen mir verschiedene Internetseiten, vor allem die der DSO, BZgA und Eurotransplant, sowie sämtliche Fachbücher- und Zeitschriften bei der Auseinandersetzung mit dem Thema: Können wir dem Organmangel entgegensteuern? Die Ergebnisse der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit, zum Thema Organtransplantation in Deutschland, lassen sich wie folgt zusammenfassen: Es handelt sich bei der Organspende um ein sehr emotionales Thema. Sie ist ein Symbol für Solidarität und Nächstenliebe und führt zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Weiterhin wurde belegt, dass sich die Umsetzung des Transplantationsgesetzes von 1997 nicht ausreichend bewährt hat.

Die Zustimmungsregelung in Deutschland weist viele Schwachpunkte auf und sollte meiner Meinung nach gegen eine andere Regelung ausgetauscht werden. Die Zahl der Organspender ist bis heute nicht zufriedenstellend gestiegen, gleichzeitig nimmt die Zahl der Kranken, die auf ein Spenderorgan warten, deutlich zu. Außerdem wird der Spendebestand nicht richtig ausgeschöpft und es sind viele organisatorische und rechtliche Probleme präsent. Transplantate, besonders die des Herzens, nehmen immer mehr an Qualität ab. Für viele Organsysteme wurden zwar Alternativverfahren entwickelt, diese machen aber eine Organtransplantation nicht überflüssig. Die Gefahr, dass über Organhandel Spender und Empfänger hintergangen, erpresst und betrogen werden, muss unbedingt ausgeschlossen sein.

7.2 Ausblick

Meiner Meinung nach müssen die Gesetzte so formuliert werden, dass niemand zu einer Organspende genötigt wird. Die Organspende muss auf dem Prinzip der Selbstbestimmung und Freiwilligkeit beruhen. Vertretbar ist für mich die Widerspruchsregelung in Kombination mit einer Erklärungsregelung. Eine Zustimmung liegt automatisch vor, wenn nicht widersprochen wurde. So würde zusätzlich bei einem unterlassenen Widerspruch die vermutete Zustimmung zur Organspende durch eine existente Zustimmung bestätigt. Diese Regel gibt jedem die Möglichkeit selbst zu entscheiden. Auch das organisatorische Problem in Kliniken muss künftig gelindert werden. In Krankenhäusern mit Intensivstationen müssen Transplantationsbeauftragte eingestellt werden, wie sie in einigen wenigen Krankenhäusern in Deutschland bereits vorhanden sind. Die Zusammenarbeit und klare Verantwortlichkeiten zwischen dem zuständigen Personal müssen geregelt werden. Die zeitaufwändigen Zusatzaufgaben für ärzte sollten finanziert werden. Es ist sinnvoll, durch entsprechende Gesetze und Kostenerstattungen dafür zu sorgen, dass Krankenhäuser ihrer Meldepflicht potenzieller postmortaler Organspender nachgehen und ein neues Transplantationsgesetz im Sinne einer Widerspruchs- und Erklärungsregelung eingeführt wird. Um mehr Vertrauen in die postmortale Organspende zu schaffen und betroffenen ärzten und Patienten mehr Sicherheit zu garantieren, sind klare gesetzliche Regelungen nötig.

Ich stellte zu Beginn meiner Arbeit die Frage:

Können wir dem Organmangel entgegensteuern?

Abschließend kann ich sagen, dass meine Ausführungen eine klare Antwort geben.

Ja, wir können dem Organmangel entgegensteuern!

Eine änderung des Gesetzes und intensive Aufklärungsmaßnahmen würden helfen den verheerenden Organmangel zu schwächen. Dies zeigen uns die Gesetze in anderen europäischen Ländern. Daten und Zahlen, so schockierend sie auch erscheinen, werden mit der Zeit vergessen. Berichte von Betroffenen berühren uns dagegen und bleiben uns länger in Erinnerung.[52] Wir müssen die Menschen motivieren, sich mit der wichtigen Frage der Organspende auseinanderzusetzen, um möglichst eine Entscheidung zu treffen.[53]

Ob und wann der Organmangel behoben werden kann, ist noch nicht vorauszusehen.

Ich gehe davon aus, dass über das Thema in den nächsten Jahren noch intensiver diskutiert wird. Man wird Lösungsmöglichkeiten prüfen und ansetzen, um den Organmangel sowohl durch mehr Spenderorgane, als auch durch neu erforschte Alternativen zu lindern.

9. Anhang Lydia Bechert

8. Literaturverzeichnis

Bücher:

Becchi, Paolo/ Bondolfi, Alberto/ Kostka, Ulrike: Ethik und Recht. Die Zukunft der Transplantation von Zellen, Geweben und Organen, Schwabe, Basel, 3. Band von Ethik und Recht 2007.

Breyer, Prof. Dr., Friedrich et al.: Organmangel. Ist der Tod auf der Warteliste unvermeidbar, Springer-Verlag, Heidelberg 2006.

Kern, Bernd-Rüdiger et al.: Humaniora: Medizin, Recht, Geschichte; Festschrift für Adolf Laufs zum 70. Geburtstag, Springer-Verlag, Berlin 2006.

Nationaler Ethikrat (Hg.): Die Zahl der Organspenden erhöhen - Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland, Stellungnahme, Druckhaus Berlin-Mitte, Berlin 2007.

Sitzmann, Frank/ Teichert-Borgman Monika: Thiemes Pflege, Professionalität erleben, 10. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2004.

Zeitschriften:

Beck, Dr.rer.pol.Thomas: Ein “Ja” im Ausweis. In: Das Magazin aus Ihrer Apotheke, Ausgabe 5, 19.02.-4.03.2010, S. 38-39.

BZgA (Hg.): Broschüre: Antworten auf wichtige Fragen, Köln 2008, S.2.

BZgA (Hg.): Broschüre: Antworten auf wichtige Fragen, Köln 2008, S.24-25.

BZgA (Hg.): Broschüre: Wie ein zweites Leben. Das Transplantationsgesetz schafft Sicherheit, Köln 2009, S. 26-27.

BZgA (Hg.): Broschüre: Wie ein zweites Leben. Ich konnte mich nicht daran erinnern, wie meine Frau zur Organspende stand, Köln 2009, S. 34-35.

BZgA (Hg.): Broschüre: Wie ein zweites Leben. Warum gerade ich? Auszug aus dem schriftlichen Bericht einer 38-jährigen Dialysepatientin, Köln 2009, S. 14-15.

Klinkhammer, Gisela: Deutsches ärzteblatt. Heft 16, 18.04.2008, S. B 723.

Klinkhammer, Gisela: Deutsches ärzteblatt. Heft 48, 28.11.2008, S. B 2175.

Novaritis Pharma GmbH (Hg.): Meine Transplantation von A bis Z. Eine Informationssammlung für Patienten, Akute Abstoßung, Nürnberg 2007, S.23.

Otto, Prof. Dr. med. Gerd et al.: Deutsches ärzteblatt. Heft 5, 30.01.2009, S. B 155-157.

Internetquellen:

AOK (Hg.): Wie läuft eine Organtransplantation ab, Alternativen zur Organspende unter: http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/organtransplantation-10638.php [Online-Zugriff: 15.02.2010].

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (Hg.): Organspende im Vergleich zu Patienten auf der Warteliste unter: http://www.integrationsaemter.de/files/560/1503/4a37af6db65b7_Unbenannt7.jpg [Online-Zugriff: 04.03.2010].

Bundesärztekammer (Hg.): Xenotransplantationen kein Ersatz für Organspenden unter: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36833/Xenotransplantationen_kein_Ersatz_fuer_Organspenden.htm [Online-Zugriff: 15.02.2010].

BZgA (Hg.): Die Stiftung Eurotransplant unter: http://www.organspende-info.de/organspende/eurotransplant/ [Online-Zugriff: 14.02.2010].

Deutsche Stiftung Organtransplantation (Hg.): Gesetzliche Regelungen für die Entnahme von Organen zur Transplantation in Europa unter: http://www.dso.de/pdf/regelungen.pdf [Online-Zugriff: 12.02.2010].

Deutsche Stiftung Organtransplantation (Hg.): Organspende und Transplantation in Deutschland. Bundesweiter Jahresbericht, Neu-Isenburg 2005 unter: http://www.dso.de [Online-Zugriff: 12.02.2010].

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